Verspannungen lösen
bei Christina Lippmann
Stärkung der Muskulatur im Hals- und Nackenbereich
Auf den ersten Blick scheint es keinen Zusammenhang zwischen Atmung und Hals-Nacken-Muskulatur zu geben. Doch die Zunge, einer der stärksten Muskeln des Körpers, zeigt den Zusammenhang: Bei Nasenatmung drückt sie gegen den Gaumen, hält die Atemwege frei und unterstützt eine gute Körperhaltung. Bei Mundatmung verlässt die Zunge ihre richtige Position, der Kopf neigt sich nach vorne („Forward Head Posture“). Das entlastet zwar die Atemwege, kann aber langfristig zu Schmerzen im Hals- und Nackenbereich sowie zu Kopfschmerzen oder Migräne führen.
Nasenatmung als Filter
Unsere Nasengänge und Nasenmuscheln sind mit einer besonderen Schleimhaut ausgestattet, die winzige Flimmerhärchen trägt. Diese Härchen fangen Staub, Keime und andere Fremdpartikel ab und verhindern, dass sie in die Atemwege gelangen. Der Schleimfilm der Nase unterstützt die Reinigung, indem er Partikel aufnimmt und Richtung Nasenausgang transportiert. Zusätzlich produziert die Nasenschleimhaut Eiweiße und Enzyme, die die Schutzfunktion verstärken und die Abwehrkräfte des Körpers unterstützen.







